Zwei weitere Lernpartnerschaften in Fulda
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Im Grünen Saal des Stadtschlosses Fulda fand am 6. Juni 2005 die feierliche Vertragsunterzeichnung der Lernpartnerschaften zwischen der Johannes-Hack-Schule Petersberg (Hauptschule) und der Firma Werner Schmid GmbH sowie zwischen der Bardoschule Fulda (Haupt- und Realschule) und der Stadt Fulda statt. Die Bedeutung der Veranstaltung wurde durch die Anwesenheit hochkarätiger Gäste besonders hervorgehoben.
Oberbürgermeister Gerhard Möller begrüßte die Gäste und hob den innovativen Charakter dieses Projektes für die Schulen hervor. Ein besonderer Gruß galt dem Vater des Projektes, Professor Dr. Günther Vollmer aus Düsseldorf.
Den Festvortrag hielt Staatssekretär Joachim Jacobi. Schüler und Schülerinnen der beteiligten Schulen zeigten mit ihren gelungenen Beiträgen, einem Rollenspiel und einem Rap, ihre Sichtweise zu den neuen Lernpartnerschaften. Daran schloss sich eine lockere Gesprächsrunde an, die von Dr. Michael Imhof vom Staatlichen Schulamt Fulda moderiert wurde. Wir können nicht immer nur schimpfen und klagen, sondern müssen etwas tun, zum Beispiel, indem wir jungen Menschen Einblicke in die Berufswelt geben sagte Firmenchefin Monika Hauß-Schmid.
Für ihr Engagement in diesem Projekt dankte der Geschäftsführer der IHK Fulda Stefan Schunk den zwei beteiligten Unternehmen, ein Stück bildungspolitischer Verantwortung zu übernehmen. Peter Vater vom Staatlichen Schulamt Fulda wies auf die Chancen hin, mit Hilfe von Lernpartnerschaften handlungs- und praxisorientierte Themen in den Unterricht zu bringen. Für Wolfgang Arnold, Leiter der Bardoschule, sind die Lernpartnerschaften eine große Chance zur Kompetenzerweiterung für Schüler und Lehrer. Der Konrektor der Johannes-Hack-Schule, Thomas Junk, sieht in der Zusammenarbeit der Schüler mit dem Unternehmen die Möglichkeit, dass sie neben dem zusätzlichen Kompetenzerwerb, ein Gefühl dafür entwickeln, was sie im Berufsleben von morgen erwartet.
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