Praxisbeispiele zur Nachhaltigkeit in Lernpartnerschaften


Nachhaltigkeit
in Lernpartnerschaften bedeutet zweierlei:

1.) Nachhaltigkeitsthemen werden Gegenstand des Kooperationsunterrichtes

Schüler/innen erkunden die Nachhaltigkeitskomponenten Ökonomie, Ökologie und Soziales sowie deren Zusammenhänge an Hand konkreter Beispiele im Unternehmen. Diese drei Nachhaltigkeitskomponenten  sind tragende Säulen des sogenannten Nachhaltigkeitsdreieckes (siehe auch obige Collage) und damit wesentliche Aspekte der Arbeitswirklichkeit. Sie spielen bei Themen wie Umweltmanagement, Arbeitssicherheit und Transportlogistik aber auch bei Themen wie Produktions- und Vermarktungsstrategien eine wichtige Rolle. 

2.) Systemisches Denken wird gefördert

Schüler/innen eignen sich nicht nur isoliertes Detailwissen an sondern reflektieren die Aspekte Ökonomie, Ökologie und Soziales in ihren konkreten Wechselwirkungen. 

Bsp.: Ein Unternehmen kauft eine neue Produktionsanlage.
Erkundungsaspekte im Kooperationsunterricht:

  • Welche Kosten entstehen durch den Erwerb dieser Anlage und wie werden diese Kosten aufgefangen?
  • Was leistet die neue Anlage im Vergleich zu der ausrangierten Anlage? (Aspekte: Produktionsgewinn, Verringerung der Umweltbelastung, Wartungskosten, evtl. Raumeinsparungen)
  • Hat diese Anlage Auswirkungen auf die späteren Produktpreise?
  • Was bedeutet die Anschaffung der neuen Anlage bezüglich bestehender Arbeitsplätze und Neueinstellungen?

Die Förderung systemischen Denkens im Kooperationsunterricht soll bei Schüler/innen die Entwicklung folgender Fertigkeiten unterstützen: 

  • differenziert argumentieren und abwägen zu können
  • fundiert Entscheidungen treffen zu können
  • verantwortungsvoll in Kontexten handeln zu können  


UnSer Ziel ist es, mit Hilfe dieser CD zukunftsrelevante Berührungspunkte zwischen Schulbildung und Arbeitswelt aufzuzeigen und beide Ebenen zukunftsfähig füreinander zu öffnen.